Schwangerschaftsbetreuung

Fehlbildungsdiagnostik

Der hochauflösende Organultraschall zur Beurteilung der kindlichen Entwicklung in der 19.–22. Schwangerschaftswoche.

Der Organultraschall in der 19.–22. Schwangerschaftswoche

Bei der ausführlichen Ultraschalluntersuchung in der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche nehmen wir uns viel Zeit, um die Entwicklung Ihres Babys ganz in Ruhe und mit besonderer Sorgfalt zu betrachten. Dadurch können wir zahlreiche Entwicklungsstörungen frühzeitig erkennen und wichtige kindliche Organe sowie Körperstrukturen genau beurteilen.

Unter anderem untersuchen wir:

  • das Gesicht und den Kopf
  • die Wirbelsäule
  • die Bauchwand
  • die Extremitäten
  • die inneren Organe
  • das Herz und seine Strukturen
  • die großen Gefäße und deren Verlauf
  • die äußeren Genitalien

Wenn Sie es wünschen, teilen wir Ihnen im Rahmen der Untersuchung selbstverständlich auch gerne das Geschlecht Ihres Babys mit.

Eine unauffällige Ultraschalluntersuchung spricht mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine regelrechte Entwicklung der untersuchten Organe. Dennoch liefert ein Ultraschall niemals eine absolute Garantie, da Ärzte nicht alle Entwicklungsstörungen oder Erkrankungen auf den Bildern erkennen und somit auch nicht mit letzter Sicherheit ausschließen können.

Für viele werdende Eltern bedeutet diese Untersuchung einen ganz besonderen Moment. Auf Wunsch bieten wir Ihnen daher auch moderne 3D- und 4D-Ultraschalldarstellungen an, sofern die kindliche Lage und die Untersuchungsbedingungen dies zulassen. Auf diese Weise erhalten Sie bereits vor der Geburt einen schönen Einblick in die Entwicklung Ihres Babys.

Sollten sich wider Erwarten Auffälligkeiten zeigen, begleiten wir Sie selbstverständlich persönlich und einfühlsam. In einem solchen Fall erklären wir Ihnen die Befunde in aller Ruhe und besprechen gemeinsam mit Ihnen die weiteren medizinischen Möglichkeiten.

Grenzen der Untersuchung

Auch bei guter Gerätequalität sowie größter Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers können werdende Eltern nicht erwarten, dass wir zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft alle Fehlbildungen erkennen. Denn manche Anomalien zeigen sich erst im weiteren Schwangerschaftsverlauf. Zudem erschweren ungünstige Untersuchungsbedingungen mitunter die Beurteilbarkeit, wie etwa durch:

  • Eine verminderte Fruchtwassermenge
  • Eine ungünstige Lage des Kindes
  • Eine zu frühe oder zu späte Schwangerschaftswoche
  • Eine kräftige mütterliche Bauchdecke oder bestehende Narben

Wenn eine Fehlbildung diagnostiziert wird

Wird eine Fehlbildung diagnostiziert, stehen wir Ihnen bei der Vermittlung an Spezialisten gerne zur Seite – zum Beispiel an Kinderärzte, Kinderkardiologen, Humangenetiker oder Psychologen.